Regeln müssen sein!

Echte Tierliebe zeigt sich nicht unbedingt darin, wie viele Haustiere man um sich schart und wie gut sie gepflegt werden, sondern auch im Verhältnis gegenüber jenen Schöpfungen der Natur, die weniger niedlich sind und sich nicht domestizieren lassen. Zum Beispiel Insekten und so genanntes „Ungeziefer“, das uns vor allem im Sommer so manche ruhige Nacht oder fröhlichen Kaffeklatsch im Garten verderben kann.
Natürlich ist es nicht besonders appetitlich, wenn sich eine Fliege oder gar eine Wespe auf dem Kuchen oder in der Suppe wiederfindet oder sich eine Spinne ausgerechnet die Terrasse oder die schönen Hasena Bettgestelle als Wohnung ausgesucht hat. Bei manchen löst solch ein kleines Tierchen sogar gleich Panik aus, obwohl sie sich selbst mit viel größeren und oftmals gefährlicheren Haustieren umgeben haben.  Deshalb sollte sich jeder tierliebe Mensch Gedanken darüber machen, wie er seine Tierliebe auch diesen Kreaturen gegenüber zeigen kann. Nicht indem er sie ins Haus bittet und füttert, sondern indem er sie und sich z. B. durch eine tierfreundliche Fensterdeko schützt, anstatt zur Fliegenklatsche oder chemischen Insektenschutzmitteln greift. Denn mit Insektenschutz hat das wenig zu tun, dagegen ist ein Fliegengitter oder ein Moskitonetz die bessere Lösung, um auch kleinen Plagegeistern ein paar Regeln beizubringen. Denn Regeln müssen sein.
Leider sind schon zahlreiche Insektenarten durch den großflächigen Einsatz chemischer Substanzen zum Pflanzenschutz in der Landwirtschaft vernichtet worden. Sogar unsere einheimischen Honigbienen sind bald vom Aussterben bedroht, wenn wir nicht bald lernen, Insekten als nützliche und notwendige Erfindungen der Natur zu betrachten. Denn wenn die Insekten verschwinden, wird bald niemand mehr unsere Erdbeer- und Apfelblüten bestäuben, und die Nahrungskette würde schon an ihrem Anfang unterbrochen werden. Also halten wir uns lieber an die Regel: ALLE Tiere zu achten und zu schützen.

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