Ein besonderes Mitbringsel aus dem Allgäu
Es gibt Zeiten, in denen ist es gar nicht leicht ein Haustier zu besitzen. Nämlich dann, wenn man von zu Hause wegfährt und sich nicht um sie kümmern kann, etwa im Urlaub. Wenn kein Nachbar oder Verwandtschaft auf das Tier aufpassen kann, ist man gezwungen es in fremde Hände zu geben. Dieser Schritt fällt vielen anfangs nicht leicht, denn es steht oft die Befürchtung im Raum, dass das Tier sein Vertrauen in den Besitzer verliert. Aus Erfahrung können wir aber sagen, dass diese Furcht weitestgehend unbegründet ist, solange das Tier nicht zu jung ist und zu lange in „fremde“ Obhut geht; und das auch wenn im Urlaubsheim für die Vierbeiner alles, vom Schlafplatz bis zur Fensterdeko tierfreundlich gestaltet ist.
Wer trotzdem nicht aufhören kann, während des Urlaubs an das zurückgelassene Familiemitglied zu denken, sollte dem ein Stück weit nachgeben, indem er ihm z.B. während des Allgäu Urlaub ein neues Halsband kauft oder einen Korb. In manchen Urlaubsgegenden gibt es wundervolle Handarbeiten aus Naturmaterialien. Da solche Geschenke ja aber eher für das Auge gedacht sind, das Tier aber recht wenig damit anfangen kann, also eher der Mensch sich darüber freut, ist vielleicht auch ein kleines Spielzeug angebracht. Spielzeuge aus Plastik bieten sich hier zwar an, sind aber nicht typisch. Regionales Tierspielzeug gibt es nicht immer und für alle Tierarten. Deswegen muss in diesem Fall improvisiert werden.
Für die erste Wiederbegrüßung ist ein Schmankerl nie verkehrt. Hier gibt es wieder einige Möglichkeiten dem Tier eine Freude zu machen. Für einen Hund bietet sich zum Beispiel ein getrocknetes Schweineohr an. Frisch vom Metzger, dass bekommt auch ein Tier nicht alle Tage. Für eine Katze kann man probieren, Innereien vom Wild aufzutischen. In jedem Fall müssen die Thermorollen der Kassen nicht über Gebühr beansprucht werden, um dem Liebling eine Freude zu machen, wenn man ihn endlich wieder in Empfang nehmen kann.